Vera Jungkind berät deutsche und internationale Unternehmen zu allen Fragen des Öffentlichen Wirtschaftsrechts, insbesondere in den Bereichen Außenwirtschaftsrecht/​Handelssanktionen, Datenschutzrecht, Sozialversicherungsrecht, Glücksspielrecht, Bau- und Umweltrecht, öffentlich-rechtliche Abgaben, Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht, Compliance und Internal Investigations.

Zu den Mandaten der letzten Zeit aus dem Bereich des Außenwirtschaftsrechts zählen die sanktionsrechtliche Beratung beim Merger von Linde und Praxair (2017), die sanktionsrechtliche Beratung eines Medizinprodukteherstellers bei einer Investition im Iran (2015/2016), die Beratung eines internationalen Kreditinstituts zu Handelssanktionen und Boykottverbot in einer internen Untersuchung (einschl. US-behördlicher Verfahren) (2013-2015); Verwaltungsverfahren beim BAFA und BMWi im Zusammenhang mit dem Export von TK-Überwachungstechnologie in kritische Länder (2014/2015) sowie Erstellung und Roll-out von Policies zu Handelssanktionen und Sanktionslistenscreening bei zwei mittelständischen Anlagenbauern (2015; 2017) und einem mittelständischen Pharmahändler (2016). 

Im Bereich des Datenschutzrechts hat Vera Jungkind umfassende Expertise in der Beratung von internationalen Konzernen bei außereuropäischen Datentransfers, Datenschutz in M&A-Transaktionen und in internen Untersuchungen, Auftragsdatenverarbeitungsverträgen, Cloud Computing und datenschutzaufsichtlichen Verfahren. Sie beriet zuletzt zahlreiche Unternehmen zur Implementierung der Datenschutzgrundverordnung (seit 2016), darüber hinaus einen internationalen Automobilzulieferer bei der Neuordnung konzerninterner Datentransfers nach dem Ende von Safe Harbor, bei der Einführung neuer IT-Systeme einschließlich Cloud Computing sowie zu Datentransfers in die USA für die Zwecke von Zivilklagen und Pre-Trial-Discovery (seit 2015), Bosch zu interner Untersuchung sowie Behörden- und Gerichtsverfahren im In- und Ausland bezüglich vorgeworfener Manipulation von Steuergeräten für Dieselfahrzeuge (seit 2015), einen internationalen Lebensmittelkonzern bei der Einführung von Binding Corporate Rules (2013/2014) sowie internationale Kreditinstitute zu Datentransfers an US-Behörden einschließlich Rechtshilfeersuchen (2014/2015; 2016/2017). Außerdem beriet sie einen Medienkonzern (2014) sowie einen Chemiekonzern (2015) bei der Ausgliederung von Kundenverträgen, Kundendaten und einer Kundendatenbanken.

Mandate aus dem Bereich Compliance/Internal Investigation umfassen insbesondere die Beratung eines Medienunternehmens (seit 2014) sowie eines privater Krankenhausbetreiber (seit 2014) bei internen Untersuchungen zum sozialversicherungsrechtlichen Status einer erheblichen Anzahl freiberuflicher Mitarbeiter („Scheinselbständigkeit“) einschließlich behördlicher und staatsanwaltschaftlicher Verfahren sowie die Beratung eines internationaler Anbieters von Ingenieursdienstleistungen im Rahmen einer Untersuchung der Weltbank zu Korruption und Submissionsbetrug bei einem mit Weltbankmitteln geförderten Bauprojekt in Afrika (2015). 

Kurzbiografie

  • Rechtsanwältin seit 2006
  • Universitäten Saarbrücken (Dr. iur.) und Köln
  • Université Paris V (René Descartes)
  • Anwaltskanzlei in London, 2010-2011

Veröffentlichungen

  • BeckOK Datenschutzrecht, 20. Edition (Stand 1.5.2017), Art. 40, 41 und 48 DS-gvo
  • Beck’sches Handbuch M&A, Datenschutz in M&A-Transaktionen (gemeinsam mit Dirk Uwer)
  • Compliance in M&A-Transaktionen, 2016
  • Liebers, Formularbuch Arbeitsrecht, Datenschutz, 4. Aufl. 2016
  • The Foreign Investment Regulation Review, Germany, 4. Aufl. 2016 (gemeinsam mit Jan D. Bonhage)
  • Boykott-Verbot versus Sanktionslisten-Screening, in: AW-Prax 12/2016, S. 417-420 (gemeinsam mit Philipp Cramer)