Meine ersten 100 Tage bei Hengeler Mueller ...

Mein Berufseinstieg war sehr turbulent und spannend. Dies lag tatsächlich weniger an den Widrig­keiten der Pandemie, sondern vielmehr – und in erster Linie – an einer unmittel­baren Einbindung in ein großes Litigation-Mandat. Hierdurch konnte ich direkt an einem umfangreichen Schieds­verfahren mitarbeiten und direkt zu Beginn erleben, was es bedeutet, an einem großen wirtschaftsprozessrecht­lichen Mandat in einer Großkanzlei mit einem tollen Team mitzuwirken. Hierdurch habe ich gleich am Anfang Einiges lernen können.
Besonders herausfordernd war und ist natürlich insgesamt die Pandemie, die eine große Auswirkung auf die Organisation des Berufseinstiegs, aber auch auf den Berufsalltag hatte und hat. Einen "normalen" Berufsalltag im Büro kenne ich bis dato naturgemäß nicht, ich bin aber positiv überrascht, wie gut sich Kollegialität auch über die Ferne aus dem Home Office erreichen lässt. Der Team­spirit ist beeindruckend, wohltuend und motivierend und durch diese tolle Zusammenarbeit macht der Berufsalltag noch mehr Spaß. Fan Wu, Rechtsanwalt in Düsseldorf

Bemerkenswert ist die als selbst­verständlich gelebte Hilfsbereitschaft sämtlicher Kolleginnen und Kollegen über alle Bereiche und Ebenen hinweg. Trotz der Herausforderungen des Berufsanfangs fühlt man sich nie allein gelassen, sondern hat stets Ansprech­partner, die sich die Zeit nehmen, auch triviale (Nach-)Fragen zu beantworten. Die Tätigkeiten als Associate spiegeln wider, dass man sofort voll eingebunden und ernst genommen wird und Verantwortung erhält. In den ersten Monaten reichten meine Aufgaben im Bereich Corporate/M&A von (Kurz-)­Gutachten zu einzelnen Rechtsfragen über die Mitarbeit in Transaktionen bis hin zur Planung einer umfangreichen Umstrukturierung, wobei ich von Beginn an direkten Kontakt zu Mandanten und anderen Kanzleien hatte. Dr. Alexander Berkle, Rechtsanwalt in Berlin

Mein Berufseinstieg war eine spannende Mischung aus „Welpenschutz“ und „Ins-kalte-Wasser-geworfen-werden“. Auf der einen Seite bin ich auf viel Nachsicht und Geduld gestoßen, auf der anderen Seite wurde mir schnell viel Vertrauen ent­gegen­gebracht und ich habe direkt gespürt, ein vollwertiges Mitglied des Teams zu sein. Besonders positiv überrascht war ich darüber, dass ich sofort eng in die Mandatsarbeit eingebunden wurde. Vom ersten E-Mail-Verkehr über Notarbesuche bis hin zu Telefon- oder Videobesprechungen mit den Mandanten: Ich durfte bei allen Etappen des Mandantenkontakts dabei sein und Hengeler Mueller als Anwältin neben dem Partner repräsentieren. Bei einigen Mandaten bin ich bereits jetzt direkte Ansprechpartnerin.

Eine besondere Herausforderung bestand sicherlich darin, die neuen Kollegen in Zeiten des Arbeitens aus dem Homeoffice kennenzulernen. Auch Treffen mit Mandanten nehmen im Alltag eines Rechtsan­walts grundsätzlich einen hohen Stellenwert ein. Die Anzahl dieser Treffen fiel in Corona-Zeiten naturgemäß deutlich kleiner aus, hier hat sich aber eine tolle Kultur der Video-Telefonie und –Konferenzen entwickelt. Gleich zu Beginn haben viele Kollegen zum Telefonhörer gegriffen oder virtuelle Treffen organisiert, um sich kennen­zulernen. So habe ich trotz der Corona-Situation innerhalb kürzester Zeit sehr viele nette, junge, motivierte Anwälte/-innen kennen­gelernt, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Unser alltägliches Miteinander erleichterte meinen Berufseinstieg ungemein.