Ein Netzwerk – viele Perspektiven

Lea Thymian

Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Corporate/M&A bei Hengeler Mueller bin ich fachlich enorm gewachsen und habe mich auch menschlich bestens aufgehoben gefühlt. Diese Erfahrung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich im Rahmen meiner Anwaltsstation zu Hengeler Mueller zurückkehren werde. Einen ebenso großen Anteil daran trägt jedoch das Netzwerk um das Young Talents Programm, das es insbesondere Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern ermöglicht, schnell in Kontakt zu kommen und in der Sozietät Fuß zu fassen.

Dabei hält das Programm für jeden etwas bereit: Von Corporate Breakfasts, Bowlingabenden und Biergartenbesuchen bis hin zu einem Pub Quiz oder den Young Talents Ladies Lunches, ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten, kleine und große Fragen loszuwerden und in entspannter Atmosphäre andere Young Talents, Associates und Partnerinnen und Partner persönlich kennenzulernen.

Besonders gerne erinnere ich mich an das Pub Quiz: Die charmante Location, witzige Fragen, großartige Preise und die diversen Teams aus Young Talents und Anwältinnen und Anwälten haben den Abend zu einem unvergesslichen Event gemacht. In dieser Konstellation kommt man ganz selbstverständlich ins Gespräch, lacht miteinander, lernt voneinander und stellt auch fest, wie schnell Jobtitel an Bedeutung verlieren, wenn das gemeinsame Rätseln an Quizfragen im Vordergrund steht.

Dabei kennt das Netzwerk keine Standortgrenzen. Vielmehr wird die übergreifende Vernetzung aktiv gefördert und ein reger Austausch zwischen den Büros etabliert. Insbesondere mein Ausbilder Jens Wenzel setzt sich sehr dafür ein.

Mein persönliches Highlight war das dreiwöchige Short Term Secondment bei Slaughter and May in London. Das Programm war nicht nur sehr professionell organisiert mit spannenden Workshops und Exkursionen, sondern ermöglichte es mir auch, neue Einblicke in eine andere Kanzleikultur und Rechtsordnung zu gewinnen. Ich konnte einerseits fachlich viel dazulernen, andererseits aber auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen von anderen Hengeler-Standorten sowie aus den "Best Friends"-Kanzleien kennenlernen.

Darüber hinaus haben mehrere Fellowship-Events wie der Workshop zur Zeugenbefragung mein Netzwerk erweitert und mich an den Münchner Standort von Hengeler Mueller geführt. Hier konnte ich meine persönlichen Verbindungen in die Kanzlei weiter vertiefen und auch Bekannte aus dem Short Term Secondment wiedersehen.

Dieser Austausch hat mir vor allem eines gegeben: eine Vielfalt an Perspektiven. Gerade in Phasen des juristischen Alltags, in denen man sich immer wieder sorgt, den "richtigen" Weg zu verpassen, zeigt die Begegnung mit anderen, dass viele Wege nach Rom – bzw. zu Hengeler – führen. Wer dem folgt, was ihn fachlich und menschlich interessiert, wird seinen Platz finden. Gleichzeitig erschließen sich neue Themenfelder, die man vorher nicht kannte und der persönliche wie fachliche Horizont erweitert sich spürbar.

Für mich ist das Netzwerken bei Hengeler kein Selbstzweck, sondern ein gelebtes Prinzip: Es verbindet Menschen, vertieft Fachwissen und schafft Vertrauen. Genau deshalb freue ich mich darauf, in der Anwaltsstation wieder Teil dieses Netzwerks und der Sozietät zu sein.