Meine ersten 100 Tage als Partner bei Hengeler Mueller ...
Welche Erwartungen hattest Du an die neue Rolle als Partner und inwiefern haben sie sich bisher erfüllt?
Als Associate habe ich mir Hengeler Mueller ein Stück weit wie ein Familienunternehmen vorgestellt: Die Partnerinnen und Partner sitzen an einem Tisch, diskutieren ergebnisoffen und treffen gemeinsame Entscheidungen auf Augenhöhe – im Großen wie im Kleinen. Genau so erlebe ich es auch in der Realität. Und als junger Partner bin ich dabei nicht weniger gefragt als die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Im Gegenteil: Wir arbeiten gemeinsam an einer langen, erfolgreichen Zukunft und hierbei zählt jede Perspektive.
Was war in der neuen Rolle als Partner in den ersten Monaten besonders herausfordernd? Wie gehst Du diese Herausforderungen an?
Neben den neuen Aufgaben als Partner etwa bei der Mandatsakquise ist auch in meinem Privatleben derzeit viel in Bewegung – allem voran die Geburt unserer Tochter. Die hohe Dichte an neuen Erfahrungen und Weichenstellungen ist vermutlich typisch für die ersten Partnerjahre. Das bringt zwar Herausforderungen mit sich, steht aber zugleich für eine einmalige und sehr spannende Zeit, die sich – beruflich wie privat – am besten im Team meistern lässt.
Was würdest Du Associates mit auf den Weg geben, die selbst eines Tages Partner/in werden möchten?
Die exzellente juristische Beratung unserer Mandanten ist und bleibt die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere. Darüber hinaus sind Engagement und die eigene Sichtbarkeit innerhalb der Sozietät wichtig. Wer sich als Associate fragt, mit welchen Initiativen sie oder er Hengeler Mueller nicht nur in fachlicher Hinsicht voranbringen kann, denkt unternehmerisch und etabliert sich in der Kanzlei über das eigene Team hinaus.
Friedrich Florian Steinert, Partner in Düsseldorf
Wie hast Du die Unterstützung der anderen Partner/innen empfunden?
Die Unterstützung durch die anderen Partnerinnen und Partner ist außerordentlich groß. Damit setzt sich fort, was ich bereits als Associate erlebt habe: ein jederzeit offenes Ohr, ein vertrauensvoller Austausch und die Bereitschaft, den eigenen Erfahrungsschatz zu teilen. Das betrifft nicht nur Fragen der Mandatsführung, sondern insbesondere auch die vielfältigen neuen Aufgaben, die mit der Rolle als Partner einhergehen.
Inwiefern haben sich Deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der neuen Rolle verändert?
Innerhalb der Mandate liegt mein Fokus heute stärker auf der Steuerung des Gesamtprozesses. Für unsere Mandanten bin ich auch bei strategischen Fragen ein wichtiger Ansprechpartner. Darüber hinaus übernehme ich Verantwortung für die Weiterentwicklung der Sozietät und unseres Teams, das ich nun gemeinsam mit den anderen Partnern unseres Bereichs führe.
Dr. Gerrit Tönningsen, Partner in Frankfurt am Main