Meine ersten 100 Tage als Partner bei Hengeler Mueller ...
Welche Erwartungen hattest Du an die neue Rolle als Partner und inwiefern haben sie sich bisher erfüllt?
Ich bin mit dem klaren Wunsch nach mehr Verantwortung in die neue Rolle als Partner gestartet – sowohl für unsere Mandantinnen und Mandanten als auch für unser Team und die Weiterentwicklung unserer Kanzlei. Gleichzeitig hatte ich großen Respekt vor diesem Schritt – schließlich verändern sich die Perspektive und der persönliche Bezug zur Kanzlei noch einmal grundlegend. Diese Erwägungen haben sich im Rückblick auf die vergangenen Monate bestätigt: Die Rolle eines Partners eröffnet neue Gestaltungsspielräume und Freiheitsgrade, bringt aber auch eine neue Verantwortung mit sich. Spiegelbildlich habe ich von meinem ersten Tag als Partner an viel Vertrauen und Unterstützung erfahren.
Wie unterstützt Dich das Young Partners Programm in Deinen ersten Partnerjahren?
Das Young Partners Programm begleitet alle neuen Partnerinnern und Partner bei Hengeler Mueller strukturiert über zwei Jahre hinweg. Im Fokus stehen hierbei die Themen Leading yourself, Leading others und Leading the organisation. Schon die ersten Module und die ersten Coaching-Gespräche haben mir persönlich viele neue Impulse gegeben. In einem offenen Austausch mit einem erfahrenen Coach konnten wir individuelle Stärken, Entwicklungsperspektiven und Motivationsfaktoren reflektieren. Das Programm schafft also genau den Raum, den man in dieser intensiven Phase benötigt – zum Innehalten und Lernen, aber auch zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in derselben Lebens- und Karrierephase bei Hengeler Mueller.
Inwiefern haben sich Deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der neuen Rolle verändert?
Neben der fachlichen Arbeit ist die Rolle als Partner sehr viel umfassender: Man wird stärker zur Vertrauensperson für Mandanten, trifft Entscheidungen mit und trägt auch Verantwortung für die Weiterentwicklung der Kanzlei. Gleichzeitig verändert sich auch die Rolle im Team – von der operativen Mitarbeit hin zur Führung des Teams.
Dr. Benedikt Hoegen, Partner in München
Welche Erwartungen hattest Du an die neue Rolle als Partner und inwiefern haben sie sich bisher erfüllt?
Als Associate habe ich mir Hengeler Mueller ein Stück weit wie ein Familienunternehmen vorgestellt: Die Partnerinnen und Partner sitzen an einem Tisch, diskutieren ergebnisoffen und treffen gemeinsame Entscheidungen auf Augenhöhe – im Großen wie im Kleinen. Genau so erlebe ich es auch in der Realität. Und als junger Partner bin ich dabei nicht weniger gefragt als die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Im Gegenteil: Wir arbeiten gemeinsam an einer langen, erfolgreichen Zukunft und hierbei zählt jede Perspektive.
Was war in der neuen Rolle als Partner in den ersten Monaten besonders herausfordernd? Wie gehst Du diese Herausforderungen an?
Neben den neuen Aufgaben als Partner etwa bei der Mandatsakquise ist auch in meinem Privatleben derzeit viel in Bewegung – allem voran die Geburt unserer Tochter. Die hohe Dichte an neuen Erfahrungen und Weichenstellungen ist vermutlich typisch für die ersten Partnerjahre. Das bringt zwar Herausforderungen mit sich, steht aber zugleich für eine einmalige und sehr spannende Zeit, die sich – beruflich wie privat – am besten im Team meistern lässt.
Was würdest Du Associates mit auf den Weg geben, die selbst eines Tages Partner/in werden möchten?
Die exzellente juristische Beratung unserer Mandanten ist und bleibt die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere. Darüber hinaus sind Engagement und die eigene Sichtbarkeit innerhalb der Sozietät wichtig. Wer sich als Associate fragt, mit welchen Initiativen sie oder er Hengeler Mueller nicht nur in fachlicher Hinsicht voranbringen kann, denkt unternehmerisch und etabliert sich in der Kanzlei über das eigene Team hinaus.
Friedrich Florian Steinert, Partner in Düsseldorf
Wie hast Du die Unterstützung der anderen Partner/innen empfunden?
Die Unterstützung durch die anderen Partnerinnen und Partner ist außerordentlich groß. Damit setzt sich fort, was ich bereits als Associate erlebt habe: ein jederzeit offenes Ohr, ein vertrauensvoller Austausch und die Bereitschaft, den eigenen Erfahrungsschatz zu teilen. Das betrifft nicht nur Fragen der Mandatsführung, sondern insbesondere auch die vielfältigen neuen Aufgaben, die mit der Rolle als Partner einhergehen.
Inwiefern haben sich Deine Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der neuen Rolle verändert?
Innerhalb der Mandate liegt mein Fokus heute stärker auf der Steuerung des Gesamtprozesses. Für unsere Mandanten bin ich auch bei strategischen Fragen ein wichtiger Ansprechpartner. Darüber hinaus übernehme ich Verantwortung für die Weiterentwicklung der Sozietät und unseres Teams, das ich nun gemeinsam mit den anderen Partnern unseres Bereichs führe.
Dr. Gerrit Tönningsen, Partner in Frankfurt am Main