Daniel Wilm betreut schwerpunktmäßig Versicherungs­unternehmen und -gruppen in gesell­schafts­rechtlichen und versicherungs­aufsichts­rechtlichen Frage­stellungen.

Seine Tätigkeit umfasst die Beratung in Strukturfragen (Umwandlungs­maßnahmen, Bestandsübertragungen, Unternehmensverträge, Ausgliederung von Funktionen oder Versicherungs­tätigkeiten, Gestaltungsfragen im VVaG-Konzern) wie auch die Begleitung beim Erwerb und der Veräußerung von Versicherungs­unternehmen.

Daneben berät er in- und ausländische Versicherungsunternehmen zu diversen versicherungs­aufsichts­rechtlichen Themen, z.B. Eigenmittel­ausstattung, Governance-Strukturen, Vergütungs­systeme oder auch die Gründung von Versicherungs­unternehmen bzw. Niederlassung ausländischer Versicherungs­unter­nehmen in Deutschland.

Beispiele für die Tätigkeit von Daniel Wilm sind in jüngerer Zeit der Verkauf der deutschen und italienischen Tochter­gesellschaften der Direct Line Group an die spanische MAPFRE Gruppe, die Beratung der CONTINENTALE Versicherungs­gruppe beim Erwerb und der Integration der Mannheimer Versicherungs­gruppe, RSA bei einem Part VII Transfer von Versicherungs­geschäft der deutschen Niederlassung, AXA bei der Integration der deutschen Winterthur-Aktivitäten in den deutschen AXA Konzern (Verschmelzungen, Bestands­übertragungen) oder der Squeeze-out der Minderheits­aktionäre bei der Generali Deutschland.

Frühere Mandate sind z.B. die Entwicklung der VVaG-Quasi-Holdingstruktur für den HDI, der Zusammenschluss spartenverschiedener VVaGs (VHV/Hannoversche Leben), die Beratung von GDV/Protektor bei der Entwicklung des Konzepts von Protektor als frei­willige Auffang­gesellschaft der deutschen Lebensversicherungs­wirtschaft und beim späteren Erwerb des Lebensversicherungs­bestands der in Not geratenen Mannheimer Lebensversicherung oder die Beratung der Talanx beim Erwerb des Gerling Erstversicherungs­geschäfts und der anschließenden Integration in den Konzern.

In jüngerer Zeit ist Daniel Wilm auch mit zahl­reichen Solvency II-relevanten Themen befasst, wie etwa der Anpassung der Vergütungs­systeme oder der Governance-Strukturen an die Anforderungen des neuen Aufsichtsregimes.

Kurzbiografie

  • Rechtsanwalt seit 1990 
  • Universitäten Regensburg und Bonn (Dr. jur.)
  • Anwaltskanzlei in New York, 1991-1992
  • Anwaltskanzlei in Barcelona, 1995

Veröffentlichungen

  • Co-Autor: Bähr (Hrsg.) Handbuch des Versicherungsaufsichtsrechts, 2011
  • Co-Autor: Lutter, UmwG (Bestandsübertragung, VVaG), 5. Aufl. 2014
  • Co-Autor: Beck‘sches M&A-Handbuch (Versicherungsunternehmen), Meyer-Sparenberg/Jäckle, 2016 (im Erscheinen)