Erfahrungsbericht über das Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller in Düsseldorf

Gespannt und voller Erwartungen auf die vor uns liegenden sechs Wochen warteten wir 14 Sommerpraktikantinnen und -praktikanten im Foyer von Hengeler Mueller in Düsseldorf. Die anfängliche Nervosität stellte sich bereits mit der Einführung durch den für das  Sommerpraktikum zuständigen Partner Alf-Henrik Bischke und der herzlichen Begrüßung durch die für uns als Ansprechpartner zuständigen weiteren Anwälte ein, denn die ausgesprochen kollegiale Atmosphäre und die Kultur der „offenen Türen“ wurde vom ersten Moment an praktiziert.

Zwei stets hilfsbereite Anwälte begleiteten uns als Tutoren während der gesamten Zeit des Praktikums. Es war dabei besonders interessant zu sehen, wie in der Praxis auf höchstem fachlichem Niveau gearbeitet wird. Wir durften unsere Tutoren bei Mandantengesprächen begleiten, konnten Vermerke zu Problemstellungen erarbeiten, unsere vorhandenen juristischen Kenntnisse anwenden und Fachwissen in neuen Rechtsgebieten hinzugewinnen. Dabei erhielten wir stets ausführliches Feedback und klärten verbleibende Fragen. Die Zusammenhänge der übertragenen Aufgaben und die Bedeutung der Mandate wurden uns spätestens deutlich, als im Wirtschaftsteil der großen Tageszeitung umfassend darüber berichtet wurde.

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden „Corporate Breakfasts“ hatten wir die Gelegenheit, bei Kaffee und Frühstück Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsfelder von Hengeler Mueller und zu weiteren nützlichen Themen zu erhalten. Ob bei der „Einführung ins Kartellrecht“ oder zum „LL.M. in den USA“ - die Vorträge waren stets spannend und haben uns auch in der täglichen Arbeit vielfach weitergeholfen. Und auch vom darüber hinaus angebotenen Bewerbertraining werden wir sicherlich noch oft profitieren.

Neben einer Fallstudie zu einem Unternehmenskauf, die wir zusammen mit den anderen Praktikanten bearbeiteten, wurde das Praktikantenprogramm durch viele Freizeitveranstaltungen abgerundet. Beim Wasserski-Event, einer Führung durch die Düsseldorfer Altstadt samt „Rheinischer Tapas“ und schließlich beim gemütlichen Grillen beim Sommerfest der Sozietät konnten wir die Mitpraktikanten, Associates und Sozien noch besser kennenlernen und außerhalb der juristischen Arbeit weitere Eindrücke erhalten. Nach sechs Wochen blickten wir schließlich auf eine aufregende und lehrreiche Zeit zurück. Manch einer wird bestimmt nicht zum letzten Mal die Welt von Hengeler Mueller betreten haben.

Victoria Best und Felix Dressel