STEFFEN LIESKE

Steffen Lieske hat nach dem Ersten Staatsexamen das Referendariat aufgenommen. In diesem Rahmen war er im Frankfurter Büro von Hengeler Mueller als Referendar tätig. Mittlerweile arbeitet er als Anwalt in Frankfurt.


Sie waren in der Anwaltsstation im Frankfurter Büro von Hengeler Mueller im Bereich Arbeitsrecht tätig. Welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

    Steffen Lieske: Ich habe mich bei Hengeler Mueller sehr wohl gefühlt. Dies lag nicht nur an der Arbeitsatmosphäre, sondern auch daran, dass ich mich von Anfang an als wichtiger Teil des Ganzen erlebt habe. Das erste Mal im Referendariat hatte ich das Gefühl, dass man wirkliches Interesse an meiner Rechtsmeinung hatte, dass meine Kommentare erwünscht waren. Ich habe in dieser Zeit viel dazugelernt, aber auch sehr viel erlebt. Die Krönung war natürlich das dreiwöchige Short-Term Secondment bei Slaughter and May, einer der Best-Friends-Kanzleien von Hengeler Mueller in London. Dort konnte ich zusammen mit sieben netten Kollegen aus den anderen deutschen Büros ein wenig in den Alltag eines Anwalts in England hineinschnuppern. Das war eine sehr gute Erfahrung, und wir hatten eine Menge Spaß.

„Gewisse Bedenken im Vorfeld, dass man nur mit Personen zusammen wäre, die nichts anderes als Jura im Sinn haben, haben sich als unbegründet erwiesen.“

Bei Hengeler Mueller gibt es verschiedene Fortbildungsveranstaltungen. Was können Sie uns dazu berichten?

    Steffen Lieske: Hengeler Mueller bietet neben der Hengeler Mueller-Akademie, die für alle Juristen ausgeschrieben ist, spezielle Fortbildungsveranstaltungen für Referendare an. Diese sogenannten Corporate Breakfasts finden einmal im Monat statt. Hier halten Partner und Associates Vorträge zu den von Hengeler Mueller betreuten Rechtsgebieten. Diese Vorträge sind immer so aufgebaut, dass sie eine Vorstellung von der täglichen Arbeit in diesen Bereichen geben. Da es auch im Arbeitsrecht viele Verknüpfungen zu anderen Rechtsgebieten gibt und man in vielen Mandaten sehr vernetzt denken muss, war es für mich schon wichtig und interessant, einen Überblick über die einzelnen Rechtsgebiete zu bekommen.

Sie haben bislang hauptsächlich in kleineren Kanzleien Arbeitserfahrung sammeln können. Wie waren Ihre ersten Tage bei Hengeler Mueller?

    Steffen Lieske: Obwohl ich das so nie in einer Großkanzlei erwartet hätte, habe ich mich nach einer Woche schon wie in einer Familie gefühlt. Dazu hat insbesondere beigetragen, dass ich neben einem Partner auch einem Associate zugeordnet wurde, mit denen ich sehr viel zusammengearbeitet habe. Aber nicht nur der Partner und der Tutor, die für mich zuständig waren, sondern im Prinzip jeder Anwalt, mit dem ich zu tun hatte, war für meine Fragen offen, jeder hat mir gerne weitergeholfen.


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