Dr. Steffen Oppenländer

Steffen Oppenländer begann seine Karriere bei Hengeler Mueller nach dem Studium in Freiburg und München. Er war ein Jahr bei einer führenden Kanzlei in New York tätig und ist jetzt Partner im Münchner Büro.


Sie haben den gesamten Karriereweg bis zur Partnerschaft bei Hengeler Mueller durchlaufen. Was können Sie uns darüber berichten?

    Dr. Steffen Oppenländer: Der Karriereweg bei Hengeler Mueller ist klar definiert und transparent: Nach 18 Monaten wird über die Aufnahme in den Briefkopf entschieden, nach fünf Jahren steht man zum sogenannten Sounding an, und ein Jahr später wird über die Aufnahme in die Partnerschaft entschieden. Wer wie ich nicht ein Jahr im englischsprachigen Ausland studiert hat, geht zudem ein Jahr zu einer befreundeten Kanzlei ins Ausland. Ausnahmen gibt es nicht. So muss niemand befürchten, dass seine Partnerschaftsentscheidung verschoben wird. Dank der regelmäßigen Feedback-Gespräche weiß man dabei immer, wo man steht, auch schon vor dem Sounding.

„Der Karriereweg bei Hengeler Mueller ist klar definiert und transparent. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut und Hilfsbereitschaft unter den Kollegen selbstverständlich.“

Was zeichnet die Arbeit bei Hengeler Mueller aus?

    Dr. Steffen Oppenländer: Eine Besonderheit von Hengeler Mueller ist das sogenannte Rotationsprinzip. Dadurch lernt man innerhalb des gewählten Tätigkeitsgebiets verschiedene Tätigkeitsschwerpunkte, Arbeitsstile und Anwaltspersönlichkeiten kennen. Prägend ist auch die enge Zusammenarbeit mit den Partnern in kleinen Teams. So hat man von Anfang an die Chance, an spannenden Mandaten mitzuarbeiten. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut und Hilfsbereitschaft unter den Kollegen selbstverständlich. Das liegt meines Erachtens auch am Vergütungssystem: Alle Mitarbeiter werden gleich bezahlt, gestaffelt nur nach der Dauer der Zugehörigkeit. Andere Faktoren wie etwa die Größe der bearbeiteten Mandate oder die Anzahl der gearbeiteten Stunden haben keinen Einfluss auf die Bezahlung. Die von mir insgesamt gearbeiteten Stunden kenne ohnehin nur ich.

Sie sind jetzt Partner im Münchner Büro und haben früher in den Büros in Düsseldorf und Frankfurt gearbeitet. Wie unterscheiden sich die Standorte aus Ihrer Sicht?

    Dr. Steffen Oppenländer: Es gibt gewisse Unterschiede hinsichtlich der Tätigkeitsschwerpunkte. So spielt natürlich das Bank- und Kapitalmarktrecht in Frankfurt eine größere Rolle als etwa in Düsseldorf oder in München. Auch sind einzelne Spezialbereiche nicht an allen Standorten vertreten. Beispielsweise ist das Steuerrecht in Frankfurt zentralisiert. Gemeinsam ist allen Standorten ein offener und kollegialer Umgang und ein stark ausgeprägtes „Wir-Gefühl“.


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