Dr. Sarah Schädler

Sarah Schädler hat in Frankfurt und an der Universität Lyon III studiert. Sie war als Referendarin bei Hengeler Mueller in Frankfurt tätig und hat dort vor Kurzem als Anwältin begonnen.

Sie haben kürzlich bei Hengeler Mueller angefangen. Warum haben Sie für Ihren Start in das Berufsleben gerade diese Kanzlei gewählt?

    Dr. Sarah Schädler: Hengeler Mueller ist bekannt dafür, sich stark um den Nachwuchs zu kümmern. Zudem ist das Netzwerk, das man innerhalb der Kanzlei knüpft, größer als bei anderen Kanzleien. Das Besondere sind die doppelte Partneranbindung, der Wechsel innerhalb der Kanzleiteams und der sechsmonatige Aufenthalt an einem anderen Standort. Man lernt hierdurch ausgesprochen viele Bereiche der Kanzlei kennen. Mir gibt dies die Möglichkeit, mich nicht zu früh auf ein Gebiet zu spezialisieren, was mir für den Berufseinstieg wichtig ist. Letztlich ausschlaggebend für meine Wahl waren jedoch meine ausgesprochen positiven Erfahrungen in der Wahlstation bei Hengeler Mueller. Ich habe mich als Referendarin hier immer sehr wohl gefühlt.

„Über die Möglichkeit, nach einer gewissen Zeit bei Hengeler Mueller noch einmal für längere Zeit ins Ausland gehen zu dürfen, freue ich mich, da keine Kanzlei dies so konsequent anbietet und mir dies ganz neue Horizonte eröffnen wird.“

Fühlen Sie sich denn als Berufseinsteigerin nicht etwas überfordert, wenn Sie in unterschiedlichen Bereichen und mit regelmäßig wechselnden Partnern und Teams arbeiten müssen?
 
    Dr. Sarah Schädler: Nein. Ich sehe dies eher als eine Herausforderung. Ich denke schon, dass es am Anfang etwas verunsichernd sein kann, immer wieder mehr oder weniger bei Null zu starten und in Bereichen zu arbeiten, die man im Studium vielleicht noch gar nicht kennengelernt hat. Das geht aber am Anfang allen Associates so. Später wird mir das Rotationsprinzip aber den Vorteil bringen, dass ich gewohnt bin, mich mit unbekannten Sachverhalten auseinanderzusetzen, und vor neuen Rechtsgebieten nicht zurückschrecke. Außerdem erwerbe ich dadurch breites Grundlagenwissen, das mir helfen wird, schneller auf Mandantenanfragen zu reagieren als in Kanzleien, in denen erst einmal die Spezialisten befragt werden müssen.

Gibt es bei Hengeler Mueller nur „Training on the Job“ oder bekommt man auch durch Fortbildungsveranstaltungen die entsprechende Theorie vermittelt?

    Dr. Sarah Schädler: Hengeler Mueller bietet seinen Associates das Fortbildungsprogramm der Hengeler Mueller-Akademie in Partnerschaft mit der Uni St. Gallen an, bei dem neben Expertise in verschiedenen Rechtsgebieten auch Know How in Wirtschaftsfragen und Soft Skills vermittelt werden. Ich denke, dass gerade diese Einführungs- und Fortbildungsveranstaltungen sehr wichtig sind, da zum einen die ersten grundlegenden fachlichen Themen vorgestellt werden und zum anderen auch die Möglichkeit geboten wird, die Mitarbeiter der anderen Standorte früh kennenzulernen. Das vereinfacht die Arbeit. Man kennt viele Anwälte bereits oder hat sich zumindest  schon einmal gesehen. So fällt es sicherlich noch leichter, auch büroübergreifend Fragen zu stellen und miteinander zu arbeiten.  Darüber hinaus kann man in dem Studiengang auch noch einen Abschluss der Uni St. Gallen erwerben.


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