Dr. Christian Bank

Christian Bank ist nach Studium in Köln und London im Düsseldorfer Büro von Hengeler Mueller eingestiegen. Er ist derzeit bei Hengeler Mueller in London tätig.


Herr Bank, Sie sind gerade im Rahmen der Auslandsstage im Londoner Büro von Hengeler Mueller. Welche Erfahrungen haben Sie dort bis jetzt gemacht?

    Christian Bank: Hengeler Mueller bietet allen Anwälten, die noch keinen längeren Auslandsaufenthalt hatten die Möglichkeit, auf dem Weg zur Partnerschaft längere Zeit im englischsprachigen Ausland zu verbringen. Diese Auslandsstage findet entweder bei einer unserer befreundeten Kanzleien, bei einem Mandanten oder aber auch in unserem Büro in London statt. Das Londoner Büro dient als lokaler Ansprechpartner für englische Investoren, die in Deutschland tätig werden wollen. Diese Mandanten beraten wir bei der Planung und Umsetzung von Transaktionen sowie bei Finanzierungsfragen. Darüber hinaus pflegt das Londoner Büro einen engen Kontakt mit Slaughter & May, unseren Best-Friends in England, sowie mit den kontinentaleuropäischen Best-Friends-Kanzleien, die ebenfalls Büros in London haben.

„Ich finde es toll, dass es bei uns die Möglichkeit gibt, ins Ausland zu gehen. Das war auch ein Grund für mich, bei Hengeler Mueller anzufangen. Ich glaube, man profitiert enorm davon, dass man nach einer längeren Tätigkeit in einem gewohnten Umfeld noch einmal einen Tapetenwechsel vollziehen und sich der Herausforderung stellen kann, sich in einem neuen Umfeld zu beweisen.“

Welchen Nutzen ziehen Sie aus der Zeit im Ausland?

    Christian Bank: Für mich ist das Ausland sowohl aus persönlicher als auch aus beruflicher Sicht immer reizvoll. Aus persönlicher Sicht ist es eine gute Erfahrung, für eine Zeitlang ins Ausland zu gehen und sich in einem unbekannten Umfeld zu Recht zu finden. Aus beruflicher Sicht ist es weiterhin eine große Chance, sein Englisch zu perfektionieren und die angelsächsische Arbeitskultur kennen zu lernen. Da wir sehr viele internationale Mandanten beraten, ist es ein großes Anliegen der Kanzlei, dass sich die jungen Associates auch im Ausland mit der Arbeitswelt und Kultur vertraut machen und wissen, welche genauen Wünsche unsere Mandanten haben. Das kann man am besten, wenn man selbst im Ausland gearbeitet hat. Dass es bei mir mit London geklappt hat, hat mich besonders gefreut, weil London eine wirklich spannende Stadt ist und mir die englische Lebenskultur gefällt.

Wie unterscheiden sich die Standorte London und Düsseldorf aus Ihrer Sicht?

    Christian Bank: Das Londoner Büro ist deutlich kleiner als mein Düsseldorfer Heimatbüro. Während in Düsseldorf das Büro etwa 65 Associates umfasst, arbeiten wir hier in einem sehr kleinen Team mit zwei Partnern und jeweils bis zu vier Associates. Das ist eine sehr persönliche und angenehme Arbeitsatmosphäre. Der Kontakt zu Kollegen und Mandanten ist sehr eng. Viele Dinge werden hier auf dem "kurzen Dienstweg" geregelt, so dass wir schnell und flexibel reagieren können. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass wir uns nicht nur die Konferenzebene des Büros mit Bonelli Erede Pappalardo, unseren italienischen Best-Friends, teilen, sondern uns auch mit den ausländischen Kollegen bei einem Kaffee in der gemeinsamen Küche treffen. Das verleiht dem Büro ein besonderes internationales Flair.


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