Dr. Anne Sophie Wolfrum
Anne Sophie Wolfrum begann ihre Karriere bei Hengeler Mueller nach dem Studium in Bayreuth.
Sie sind vor Kurzem auf den Briefkopf gekommen. Hat sich Ihr Aufgabengebiet bzw. die Verantwortung für Mandate verändert? Was bedeutet die Briefkopfentscheidung für Sie grundsätzlich?
Anne Sophie Wolfrum: Ich wurde von Anfang an umfassend in die direkte Mandatsarbeit eingebunden. Das ist der Vorteil und natürlich auch die Herausforderung bei flachen Hierarchien und kleinen Teams, wie sie für Hengeler Mueller typisch sind. Die eigenverantwortliche Mandatsarbeit und der selbständige Auftritt nach außen steigern sich dabei mit der Dauer der Zugehörigkeit kontinuierlich weiter. Die Aufnahme auf den Briefkopf ist dabei natürlich ein Zeichen, das von Mandanten auch unmittelbar wahrgenommen wird. Für mich persönlich war die Briefkopfentscheidung von Bedeutung, weil sie den ersten wichtigen Karriereschritt darstellt und auch eine wichtige Feedback-Funktion hatte. Ich habe mich sehr darüber gefreut, da ich dies auch ein Stück weit als nach außen kommunizierte Anerkennung meiner Arbeit empfinde.
Was wird Ihr nächster Karriereschritt bei Hengeler Mueller sein?
Anne Sophie Wolfrum: Der Karriereweg bei Hengeler Mueller folgt einem transparenten Zeitplan. Hengeler Mueller bietet allen Associates die Möglichkeit, für ein halbes Jahr an einem anderen deutschen Standort zu arbeiten. Da ich noch nicht für längere Zeit im angloamerikanischen Ausland studiert bzw. gearbeitet habe, werde ich außerdem noch für 9 Monate bei einer befreundeten Kanzlei, einem Mandanten oder unserem Londoner Büro arbeiten.
Wie erleben Sie das Rotationsprinzip als Spezialistin im Bereich Gewerblicher Rechtschutz?
Anne Sophie Wolfrum: Das Rotationsprinzip ermöglicht den Associates, sich nicht bereits von Anfang an auf einen kleinen Teilausschnitt der wirtschaftsrechtlichen Aufgabengebiete zu beschränken, sondern im Laufe der ersten Jahre eine breite Ausbildung zu erhalten. Darüber hinaus führt das Rotationsprinzip natürlich dazu, dass man von Anfang an mit mehreren Partnern und Teams zusammenarbeitet und so im Laufe der Zeit viele Kollegen und ihre Arbeitsweisen kennen lernt. Mein Wunsch nach einer IP-Spezialisierung wurde von Hengeler Mueller von Anfang an berücksichtigt, indem ich neben einer dauerhaften Zuordnung zu einem IP-Partner ergänzend eine Zweitanbindung an einen Partner aus einem anderen Gebiet habe. Auf diese Weise ermöglicht mir das Rotationsprinzip, sowohl eine kontinuierliche Spezialisierung im „grünen Bereich“ zu erwerben als auch gleichzeitig in übergeordneten Zusammenhängen eingebunden zu sein und insbesondere wichtige Schnittstellen zu anderen Bereichen kennen zu lernen.

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