Dr. Vanessa Wettner
Vanessa Wettner arbeitet auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes in Frankfurt. Bevor sie ihre Karriere bei Hengeler Mueller begann, studierte sie in Gießen, Heidelberg und an der Université de Lausanne.
Sie sind Senior Associate bei Hengeler Mueller. Was hat sich für Sie verändert?
Dr. Vanessa Wettner: Bei Hengeler Mueller hat man bereits sehr frühzeitig Mandantenkontakt und wird daher schnell von den Mandanten als vollwertiger Anwalt wahrgenommen. Der Titel „Senior Associate“ ist sicher ein „Plus“ im Auftritt gegenüber den Mandanten. Er zeigt dem Mandanten, dass er es mit einem erfahrenen Associate zu tun hat. Zum „Senior Asscociate“ wird man bei Hengeler Mueller nach drei Jahren ernannt. Innerhalb der Kanzlei gibt es aber aufgrund des Titels keinerlei Hierarchien unter den Associates. Alle Associates arbeiten direkt für und mit dem jeweiligen Partner und nicht etwa jüngere für die „Senior“ Associates.
Frau Wettner, Sie haben vor der Geburt Ihres Sohnes vier Jahre Vollzeit gearbeitet und sind nach Ihrer Rückkehr aus der Elternzeit wieder in Teilzeit eingestiegen. Erkennen Sie Unterschiede in der Arbeit?
Dr. Vanessa Wettner: Nein, ich bin nach wie vor mit der Mandatsarbeit beschäftigt, die ich auch schon in Vollzeit betreut habe, aber eben in abgespeckter Form. In meinem Bereich „Gewerblicher Rechtsschutz“ lässt sich die Teilzeittätigkeit sehr gut in das Tagesgeschäft einbinden. Bei den Gerichtsverfahren kennen wir die Fristen meist schon frühzeitig, so dass ich mich zeitlich gut organisieren kann. Im Rahmen der allgemeinen Beratung arbeite ich viel an Dauermandaten. Ich kenne die Arbeit und die Mandanten gut, und sollte es mal zu Engpässen kommen, kann ich mich kurzfristig mit den Kollegen abstimmen.
„Innerhalb der Kanzlei gibt es keinerlei Hierarchien unter den Associates“
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mit großem privaten Organisationsaufwand verbunden. Denken Sie trotzdem, dass die Wahl, jetzt in Teilzeit in einer Großkanzlei wie Hengeler Mueller tätig zu sein, für Sie die richtige Entscheidung ist?
Dr. Vanessa Wettner: Ja, davon bin ich fest überzeugt. Mir wurde schon frühzeitig signalisiert, dass der Kanzlei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr am Herzen liegt. Hengeler Mueller möchte wohl gerade auch Frauen die Möglichkeit bieten, wieder in den Beruf zurückzukehren. Der für mich zuständige Partner hat dabei sehr viel Flexibilität gezeigt. Ich kann so nach und nach mein Arbeitspensum unter Rücksichtnahme auf meinen Sohn steigern. Auch bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für meinen Sohn wurde ich von Hengeler Mueller unterstützt. Zum Beispiel fördert die Kanzlei Krippenplätze in unmittelbarer Büronähe. Auch hier wird sehr flexibel auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen.

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