Dr. Thomas B. Paul

Dr. Thomas B. Paul hat nach Diplomen in Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre und dem Ersten Staatsexamen das Referendariat in Bonn absolviert. In der Anwaltsstation war er für Hengeler Mueller tätig. Mittlerweile arbeitet er als Anwalt in unserem Düsseldorfer Büro.

Sie waren in der Anwaltsstation im Düsseldorfer Büro von Hengeler Mueller im Bereich Gesellschaftsrecht und Kartellrecht tätig. Welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

    Dr. Thomas B. Paul: Sowohl im Gesellschaftsrecht als auch im Kartellrecht zählt Hengeler Mueller fraglos zu den ersten Adressen in Deutschland, was sich in der großen wirtschaftlichen Bedeutung der betreuten Mandate unmittelbar widerspiegelt. Trotzdem habe ich von Beginn an gespürt, dass man bei Hengeler Mueller großes Vertrauen in die fachlichen Fähigkeiten der Referendare setzt. Man gibt den Referendaren breiten Raum, anspruchsvolle Mandatsarbeit zu unterstützen. Das war ein Ansporn, den ich in anderen Stagen vermisst hatte. Zudem war ich in fast allen Fällen direkt für den verantwortlichen Partner tätig. Der Schritt zum Associate war dann letztlich gar nicht mehr so groß. Wie sehr man sich bei Hengeler Mueller um die Referendarausbildung bemüht, zeigt auch das spezielle Short-Term Secondment-Programm. Dieses ermöglicht den Referendaren, für drei Wochen bei der englischen Partner-Kanzlei Slaughter and May den Alltag eines Anwalts in der Londoner City kennenzulernen.

„Open-Door-Policy ist bei Hengeler Mueller kein reines Lippenbekenntnis, sondern tatsächlich gelebte Praxis.“

Bei Hengeler Mueller gibt es verschiedene Fortbildungsveranstaltungen. Was können Sie uns dazu berichten?

    Dr. Thomas B. Paul: Für die Associates gibt es ja inzwischen das Kooperationsprogramm mit der Universität St. Gallen. Aber auch für die Referendare gibt es eine Vielzahl von Fortbildungsveranstaltungen. Einmal im Monat gibt es beispielsweise das sogenannte Corporate Breakfast. In diesem Rahmen halten Partner und Associates Vorträge zu den von Hengeler Mueller betreuten Rechtsgebieten. Die Vorträge sind dabei nie reine Theorie, sondern immer so, dass sie den Zuhörern eine lebendige Vorstellung von der täglichen Arbeit in den Bereichen geben. Jede Woche gibt es dann zusätzlich auch einen einstündigen Kurs „English Legal Language and Communication Skills“. Man ist auch als Referendar in die Arbeit mit internationalen Mandanten eingebunden. Dieser Kurs bietet dabei eine willkommene Hilfestellung.  

Großkanzleien waren Ihnen nicht fremd? Wie waren Ihre ersten Tage bei Hengeler Mueller?

    Dr. Thomas B. Paul: Dass man als Referendar in den ersten Tagen einen gewissen Respekt vor der Sozie­tät hat, lässt sich kaum vermeiden. Schon während der Vorstellungsrunde habe ich schnell gemerkt, dass die Open-Door-Policy bei Hengeler Mueller kein reines Lippenbekenntnis, sondern tatsächlich gelebte Praxis ist. Man wird mit seinen Aufgaben und Fragestellungen nie allein gelassen. Ich konnte jederzeit auf das Know-how der erfahreneren Kollegen zurückgreifen. Mir gefällt diese Bereitschaft der Kollegen zur Hilfestellung. Sie macht die tägliche Arbeit äußerst angenehm. Die von manchen Referendaren vielleicht befürchtete Ellbogenmentalität ist bei Hengeler Mueller schlicht nicht vorhanden. Daran ändert sich übrigens auch als junger Associate nichts.


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