Dr. Judith Sawang

Judith Sawang hat in Mannheim, Heidelberg, Melbourne und Auckland (LL.M.) studiert. Neben ihrer Tätigkeit bei Hengeler Mueller arbeitete sie an ihrer Promotion. Sie ist mittlerweile als Anwältin in Vollzeit tätig.

Während Ihrer ersten Zeit bei Hengeler Mueller arbeiteten Sie – parallel zu Ihrer Promotion – in Teilzeit. Funktionierte Ihr Arbeitsmodell in der Praxis?

    Dr. Judith Sawang: Hengeler Mueller hat sich bei der Vereinbarung meiner Arbeitszeit sehr flexibel gezeigt. Ich habe drei Tage die Woche gearbeitet. Meine Arbeit im Bereich der Prozessführung war und ist größtenteils terminlich planbar. Hengeler Mueller ist im Hinblick auf Teilzeitarbeit sehr fortschrittlich, was ich vor meiner Zeit hier nicht gedacht hätte. Meine persönliche Erfahrung hat dieses Vorurteil aber widerlegt.

„Die Aufnahme auf den Briefkopf ist ein Zeichen der Anerkennung, welches auch außerhalb der Sozietät wahrgenommen wird.“

Konnten Sie angesichts der reduzierten Arbeitszeit dennoch anspruchsvolle Mandatsarbeit leisten?

    Dr. Judith Sawang: Mit einem entsprechenden Maß an Organisation und Flexibilität funktionierte das sehr gut. Bei mir im Bereich ist es so, dass wir Mandate oft mehr oder weniger durchgehend selbst betreuen, d. h., dass ich die Termine gut auf meine Anwesenheit abstimmen kann.

Wie kamen Sie darauf, sich bei Hengeler Mueller für eine Teilzeittätigkeit neben Ihrer Promotion zu bewerben? 

    Dr. Judith Sawang: Ich hatte schon länger den Wunsch, noch zu promovieren. Nach dem Zweiten Staatsexamen war ich jedoch nicht bereit, von einer Theorie in die nächste überzugehen, sondern wollte endlich praktische Erfahrungen als Rechtsanwältin sammeln. Nachdem ich mich dann in verschiedenen Kanzleien umgehört hatte, welche Modelle für meine Situation möglich wären, habe ich mich für Hengeler Mueller entschieden. Vor allem wegen der Spielräume, je nach Fortgang der Dissertation zu arbeiten. Und jetzt profitiere ich davon, schon einige praktische Erfahrungen gesammelt zu haben.

Hat sich mit der Aufnahme auf den Briefkopf Ihr Aufgabengebiet bzw. die Verantwortung für Mandate verändert?

    Dr. Judith Sawang: Im Bereich Litigation arbeiten wir in recht vielen Mandaten frühzeitig sehr selbstständig. Insoweit haben sich mein Aufgabengebiet und die damit verbundene Verantwortung nicht geändert. Der eigentliche Unterschied besteht in der durch die Briefkopfentscheidung nach außen tretenden Anerkennung der bisherigen – und der weiter geleisteten – Tätigkeiten. Insoweit freue ich mich natürlich darüber, auf den Briefkopf aufgenommen worden zu sein.


nach obennach oben  |  Seite druckenSeite drucken  |  Schriftgröße: A  A  A